Der Internet-Zugang


Normalerweise haben Privatpersonen keinen direkten Zugang zum Internet. Hierfür ist ein relativ großer technischer Aufwand nötig und vor allem sehr viel Fachkenntnis. Der übliche Weg ins Internet geht über einen sogenannten ISP, Internet Service Provider. Das ist eine Firma, die dir einen Internetzugang vermittelt. Die Verbindung von deinem Computer zu dem Internet Service Provider wird normalerweise über das Telefonnetz hergestellt. Hierzu übersetzt entweder ein sogenanntes Telefon-Modem die Computerdaten in ein akustisches Signal für das analoge Telefonnetz, oder mit Hilfe einer ISDN-Karte oder einem DSL-Modem werden die Computerdaten digital übertragen.
Die ISP bieten verschiedenste Tarife für den Internetzugang an: zeit- oder volumenabhänige (Datenmenge) Tarife oder auch sog. Flatrates. Hier zahlt man einen festen Betrag pro Monat, für den man zeit- und volumenunabhängig im Internet surfen kann.

Damit dein Computer mit dem des Providers Kontakt aufnehmen kann, musst du nicht nur die Telefonnummer in ein Verbindungsprogramm eingeben, es müssen beim ersten Mal auch für Anfänger höchst komplizierte Einstellungen vorgenommen werden. Nur so ist gewährleistet, dass sich die beiden Computer auch fehlerfrei verstehen. Dies gelingt nicht immer auf Anhieb und daher solltest du auf eine telefonische Beratung durch den Dienstanbieter bestehen.
Sinnvoll ist es auch, wenn dir der Anbieter des Zugangs die Grundausstattung an Programmen zur Verfügung stellt. Später kannst du alles Nötige über das Internet bekommen.

Es gibt im wesentlichen vier Typen von Internet-Zugangsanbietern:

  • Dienste wie T-Online von Telekom, Compuserve oder AOL, die bundesweit Einwahlknoten anbieten. Diese Firmen bieten nicht nur den Zugang ins Internet, sondern auch umfangreiche Angebote auf eigenen Rechnern an.
  • Lokale Firmen, die meist nur einen reinen Internetzugang anbieten. Sie sind dafür aber häufig sehr viel billiger, erheben aber wie die überregionalen Anbieter Gebühren.
  • Freie Zugangsnummern von Telefonfirmen. Hierbei schließt du keinen Vertrag ab, sondern du wählst dich über eine Zugangsnummer in deren System ein. Hier werden Minutenpreise fällig.
  • Kostenlose Internetzugänge. Auch so etwas gibt es. Diese werden von Firmen gesponsert, die dadurch sehr gezielte Werbung platzieren und dich auch direkt als potentiellen Kunden ansprechen können.
  • Die Preise für Internetzugänge sind eher rückläufig, Geld verdienen die Anbieter zunehmend mit Dienstleistungen und Werbung.

    Quelle: WDR-Hobbythek, Hobbytip Nr. 297

    zum elektronischen Arbeitsblatt...
    Home

    Impressum · Datenschutz