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20. Jahrh. | Deutschland | Drittes Reich
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20. Jahrh. | Mitteleuropa | Belgien
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Kriegsgefangenenpost (Antwort-Postkarte)






Anmerkung des digitalen Bearbeiters: Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Antwort-Postkarte an einen deutschen Kriegsgefangenen im Lager Tertre (Belgien). Es gehört zu einer Reihe von Dokumenten, die sämtlich aus der Kriegsgefangenschaft nach Deutschland mitgebracht wurden. Die Gefangenen haben offensichtlich in einer der zahlreichen Kohlegruben, die es in der Provinz Hennegau (Hainaut) gab, gearbeitet. Die Abkürzung B.O. deutet auf das Kohlenrevier Borinage an belgisch-frz. Grenze hin. Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten CHARBONNAGES DU HAINAUT (Geschichte des Kohlenabbaus im Hennegau) TERTRE (zahlreiche Bilddokumente), Kriegsgefangene in Belgien (Hintergrundinformationen)


Transkription
Vorderseite:
Kriegsgefangenenpost
Antwort-Postkarte
Gebührenfrei
Absender (links)
Adressat (rechts)


Rückseite:
Détacher le long du pointillé. - Hier abtrennen

Ce coté est réservé aux proches parents du prisonnier de guerre.
N'écrire que sur les lignes, lisiblement et en caractères latins. -

Diese Seite ist für die Angehörigen des Kriegsgefangenen bestimmt. Deutlich und die Zeilen schreiben in lateinischer Schrift.


Lieber Willi! Nun sind es schon zwei Jahre, daß
du in Gefangenschaft bist. Ich würde mich sehr
freuen, wenn Du nun auch bald zu Deinen Lieben
zurückkehren könntest. Als wir uns in Heilbronn
trennen mussten, hätte ich nie gedacht, dadss ich
einmal früher daheim sein würde wie Du.
Aber nicht verzagen, auch uns muss die Sonne scheinen
Heinrich!







[Document in English Language]

Quelle: Privatbesitz Familie Deharde; mit frdl. Genehmigung für psm-data, digitale Edition GM