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Dantons Tod |
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Veröffentlicht zuerst von Büchners Förderer Karl Gutzkow im Literaturblatt "Phönix", März/April 1835, in einer sprachlich gemilderten, zensur-freundlichen Fassung. Dann als selbstständige Buchausgabe verlegt im Juli 1835 mit dem Untertitel: "Dramatische Bilder aus Frankreichs Schreckensherrschaft". Hierzu Büchner in einem Brief an die Eltern: " Der Titel ist abgeschmackt." (An die Familie 28.7.35)
I. Akt: Eine Gasse: Szenen des Volkselendes (Simon & Weib: Tochter Hure), Bürger und Volkszorn. Auftritt Robespierres: "Armes, tugendhaftes Volk" Der Jakobinerklub: Robespierres Rede über Tugend und Terror Eine Gasse: ''Das Volk ist ein Minotaurus, der wöchentlich seine Leichen haben muß, wenn er sie nicht auffressen soll." Ein Zimmer: Danton im Bordell, Monolog der Marion. Danton wird zum Handeln im Sinne der 'Gemäßigten' aufgefordert, damit der Terreur nicht übergreift. Danton: "die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eigenen Kinder" und: "das Volk ist wie ein Kind, es muß alles zerbrechen, um zu sehen, was darin steckt". Ein Zimmer: Robespierre und Danton über die Revolution: Die 'gesunde Volkskraft' an die Stelle der 'guten Gesellschaft' 'Tugend' an die Stelle des 'Lasters': Die soziale Revolution ist noch nicht fertig. Danton und Robespierre entzweien sich: Robespierre: "Er will die Rosse der Revolution am Bordell halten machen..." nd St.Just bereiten die Anklage vor.
II. Akt: Eine Promenade: Straßen und Passanten - Dekadenz und existentielle Verunsicherung, ein Bürger: "die Erde ist ein dünne Kruste; ich meine immer, ich könnte durchfallen..." Ein Zimmer: Camille über idealisches Theater und Realismus. Der Wohlfahrtsausschuss hat Dantons Verhaftung beschlossen. Freies Feld: Danton kokettiert mit dem Tod, aber: "Sie werden's nicht wagen!" Ein Zimmer: Danton und Julie: Danton von Alpträumen geplagt. September! Danton: "Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen..." Strasse von Dantons Haus: Bürgersoldaten dringen ins Haus. Der Nationalkonvent: Robespierre verteidigt die Verhaftung. - Der Antrag, Danton sprechen zu lassen, wird abgelehnt. - St.Justs Vergleich der Revolution mit der physischen Natur. Wer sich ihren Gesetzen entgegenstellt, wird vernichtet.
III.Akt: Ein Zimmer: Die Geschworenen für das Tribunal werden bestimmt: lauter Halunken Die Conciergerie: Die Angeklagten warten auf den Prozess Das Revolutionstribunal: Danton verteidigt sich und beruft sich auf seine Taten und seinen Ruhm. Der Prozess wird unterbrochen Kerker: General Dillon (von Laflotte bespitzelt) schmiedet Pläne zur Rettung Dantons und der Lage Der Wohlfahtsausschuss: Mitglieder beraten die Lage, Dantons Auftritt hat Aufsehen erregt und das Blatt scheint sich gegen die Ankläger zu wenden Die Conciergerie: Dantons düsteres Weltbild: Das Leben ist ein Sterben. Revolutionstribunal: Danton verlangt eine Aufklärungskommission. Diese wird verweigert, da die Pläne Dillons durch den Verrat Laflottes aufgeflogen sind. Danton begeistert die Zuhörer, Unruhe im Saal. Vor dem Justizpalast: Die Volksstimmung ist geteilt. Ein Bürger aber schildert Danton als Revolutionsgewinnler und überzeugt die anderen. "Es lebe Robespierre! Nieder mit Danton!"
IV.Akt: | ||
© Klaus Dautel, 2001
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Ohne ein bisschen Werbung geht es nicht. Ich bitte um Nachsicht, falls diese nicht immer ganz Themen-gerecht sein sollte.

DANTONS TOD

