Jack Londons »Wolfsblut« - fächerübergreifend

Jack London
1876 - 1916

Am 14. Januar 1876 erscheint im "San Franziskoer Chronicle" eine kurze Notiz:
"Chaney . - Am 12.Januar wurde in dieser Stadt von Flora Wellmann , der Frau W.H.Chaneys , ein Sohn geboren."

Nur acht Monate hieß das Kind Jack Chaney, dann heiratete Flora Wellmann den verwitweten John London, einen ehemaligen Eisenbahnbeamten, der ständig seinen Beruf wechselte.


Seinen eigentlichen Vater, den spleenigen irischen "Professor" Chaney, lernte Jack London nie kennen. Ja, Chaney stritt sogar ab, sein Vater zu sein. Die Londons führten ein Leben ohne Ziel und ohne Richtung.John London fing zahllose Beschäftigungen an, brach sie ab und war schließlich arbeitslos. Die Familie wechselte ständig die Wohnung, und schließlich landete sie in dem billigsten Arbeitervierteln Oaklands, der Schwesterstadt San Franziskos.
Unterdessen war Jack alt genug , um zu fühlen , dass manches in der Familie nicht stimmte. Das Haus, ständig beherrscht von Floras Hysterie, ihren Szenen, Herzattacken und spiritistischen Anwandlungen , war alles andere als ein Heim.

Oft sagte Jack London, er habe keine Kindheit gehabt, seine frühesten Erinnerungen seien von Armut verdunkelt, und nie sei das Dunkel gewichen.


Auf der Jack-London-International-Seite (www.jack-london.org) von Reinhard Wissdorf, Tarnel Abbott (Urenkelin von J.L.) und Dr. Stefan Etzel findet ihr mehr zum Leben von Jack London
Wir empfehlen diese Homepage allen J.L.-Freunden und -Lesern. Dort gibt es auch ein Gästebuch, wo jeder Besucher seine ehrliche Meinung hineinschreiben kann.

   

 


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