Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.

Die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM) fördert die Digitalisierung von Schule und Lehrinhalten seit 1997



Wir als ZUM arbeiten seit 1997 ehrenamtlich.
Dennoch haben wir Kosten - für Hosting, Entwicklung und Administration.
Spende jetzt, damit wir Dir weiter freie Lehrinhalte anbieten können. ➜ Mehr erfahren

Wir sind die ZUM

Christof Schreiber

Grundschul-Webquests
Ich bin bei der ZUM, weil das der beste Platz für WebQuests für die Grundschule ist. Jede*r kann mitmachen, mitgestalten und die Angebote kostenlos nutzen. Dabei ist die technische Hürde besonders gering.

Karl Vörckel

Ich liebe die ZUMANER, weil sie interessante Gespräche führen.

Kirsa Köber

ZUM-Grundschule
Ich bin bei der ZUM, weil es mir wichtig ist digitale Bildung an (Grund)schulen zu stärken. Die ZUM stellt dazu viele verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die das Lernen mit sowie über digitale Medien ermöglichen.
Impressum · Datenschutz

ZUM Buch Nach Büchern suchen

Bücher nach Fachrichtung

Rezensionen auf ZUM-Buch
Bei amazon.de kaufen

Die Judeneiche - ein fiktives Tagebuch

Erinnerungen an die Rhinaer Juden

AG-Spurensuche, 36199 Rotenburg a.d.Fulda, Lärchenweg 2 (2003), 0 Seiten, ISBN: 3-933734-07-X

Die Judeneiche - ein fiktives Tagebuch - Cover
Die sog. Judeneiche in der Nähe von Niederaula-Kerspenhausen lässt in einem fiktiven Tagebuch Erinnerungen an die Rhinaer Juden wach werden. Deren Schicksal von der ersten Ansiedlung bis zum gewaltsamen Ende 1939 wird in einer sehr persönlichen und leserfreundlichen Dartellungsweise erzählt. Man erfährt vom friedlichen Zusammenleben der jüdischen und christlichen Dorfbewohner, aber ebenso von Neid, Missgunst, Hass und Verfolgung. Durch die Tagebuchform konnten auch individuelle Empfindungen und Werturteile zum Ausdruck gebracht werden
Die sog. Judeneiche in der Nähe von Niederaula-Kerspenhausen lässt in einem fiktiven Tagebuch Erinnerungen an die Rhinaer Juden wach werden. Deren Schicksal von der ersten Ansiedlung bis zum gewaltsamen Ende 1939 wird in einer sehr persönlichen und leserfreundlichen Dartellungsweise erzählt. Man erfährt vom friedlichen Zusammenleben der jüdischen und christlichen Dorfbewohner, aber ebenso von Neid, Missgunst, Hass und Verfolgung. Durch die Tagebuchform konnten auch individuelle Empfindungen und Werturteile zum Ausdruck gebracht werden
Die „Judeneiche“ erzählt aus einem sehr eigenen Blickwinkel – und der Bericht dieser Zeugin der Jahrhunderte ist um so reizvoller und anrührender, als ihr Blickfeld ja äußerst eingeschränkt ist und sie nur wiedergeben kann, was sich unmittelbar unter ihrer Baumkrone ereignet oder was an sie herangetragen wird. So verdichten sich in den einzelnen Momentaufnahmen, in den Schilderungen dramatischer Szenen wie auch in unspektakulären, „stillen“ Bildern exemplarisch die Gegebenheiten und Entwicklungen in einer mehrhundertjährigen Geschichte der Juden und der Christen in Rhina und Umgebung. Gerade die Zwischentöne sind es, die diese Beziehungsgeschichte in all ihrer Widersprüchlichkeit lebensnah werden lassen. In bedrückender Deutlichkeit zeigt sich die scheinbare Verlässlichkeit überschaubarer, gewachsener Verhältnisse in der Intimität eines dörflich-kleinstädtischen Gefüges immer wieder als fragil und bedroht.
Natürlich ist es in erster Linie die Geschichte ihrer Beziehungen, die hier lebendig wird – in hellen wie in düsteren Szenen, und in vielen Nuancierungen. Gerade die Zwischentöne sind es, die diese Beziehungsgeschichte in all ihrer Widersprüchlichkeit lebensnah werden lassen. In bedrückender Deutlichkeit zeigt sich die scheinbare Verlässlichkeit überschaubarer, gewachsener Verhältnisse in der Intimität eines dörflich-kleinstädtischen Gefüges immer wieder als fragil und bedroht. Heimat ist zugleich der Ort fragloser Geborgenheit und äussersten Schreckens.

verfasst von Inge Nuhn am 19.04.2003 | 2322-mal gelesen

Fachrichtungen: evangelische Religion Ethik Gemeinschaftskunde Geschichte fächerübergreifend


Kommentare zu dieser Rezension
Keine Kommentare vorhanden

Kommentar zu dieser Rezension verfassen
Name: *
Wird mit dem Kommentar veröffentlicht.
E-Mail: *
Wird nicht veröffentlicht.
URL (z.B. Blog):
Wird mit dem Kommentar veröffentlicht.
Benachrichtigungen:
Bei neuen Kommentaren zu dieser Rezension per Email benachrichtigt werden.
Kommentar: *
Ihr Kommentar wird vor der Veröffentlichung von der Redaktion überprüft.
Sicherheitsabfrage:
Bitte geben sie die beiden angezeigten Wörter ein.
 
  * Pflichtfeld


Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.

Die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM) fördert die Digitalisierung von Schule und Lehrinhalten seit 1997



Wir als ZUM arbeiten seit 1997 ehrenamtlich.
Dennoch haben wir Kosten - für Hosting, Entwicklung und Administration.
Spende jetzt, damit wir Dir weiter freie Lehrinhalte anbieten können. ➜ Mehr erfahren

Wir sind die ZUM

Alex Weller

ZUM-Vorstand
Sharing is caring und die ZUM ist der ideale Platz nicht nur um Material zu tauschen, sondern auch um mit einer funktionierenden Community zu interagieren und Neues zu entwickeln...
Foto Klaus Dautel

Dr. Klaus Dautel

ZUM-Vorstand
Ich bin in der ZUM, weil ich mir vor über 20 Jahren die Frage gestellt habe, was das Internet zum Unterrichten und Lernen beitragen kann. Seitdem muss diese Frage immer neu und immer etwas anders beantwortet werde, in der ZUM werden dafür produktive Lösungen gesucht und gefunden. 

Kathrin Heller

ZUM-Grundschule
Ich bin bei der ZUM, weil mir die freie Weitergabe von Material nach dem Motto Sharing is caring am Herzen liegt. Besonders begeistern mich auch die verschiedenen Angebote der ZUM, die das digitale Lernen kostenlos und für Lernende ab der Grundschule ermöglichen.
Impressum · Datenschutz
Impressum · Datenschutz