STRAPINSKIS UNFREIWILLIGER AUFSTIEG, TRAGISCHER FALL und GLÜCKLICHE RETTUNG
Verlobung und Entlarvung
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Glück im Lotteriespiel \
und in der Liebe Schande, Scham
(Wiedergutmachungspläne) und Todeswunsch!?
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Stadtgang tags drauf \
3. Fluchtversuch und Woher kommt die
Entscheidung für die Rolle RETTUNG?
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Einladung zum Amtsrat Nettchen findet ihn
2.Fluchtversuch (Tochter) im Schnee und erzwingt
/ eine AUSPRACHE
Ankunft im \
Gasthaus >Zur Waage< Lösung durch Nettchens
1.Fluchtversuch entschlossenes Handeln
EXPOSITION -> II. -> KRISE -> IV. -> LÖSUNG
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Sorry, dieses Schema ist grafisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit, es stammt noch aus dem ASCII-Zeitalter (d.h. aus dem vergangenen Jahrtausend).
Dafür ein kleines Unterrichts-Schmankerl ("gimmick") als Dreingabe:
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AFFAIRE STRAPINSKI: Hochstapler entlarvt Wochenlang führte ein arbeitsloser Schneider ein Doppelleben in Goldach - Jetzt Happy End in Seldwyla: "Graf Strapinski" heiratet reiche Amtsratstochter - Strapinski fühlt sich unschuldig: "Ich bin das Opfer einer Verwechslung!" - Ein Bericht vom Leiter unserer Lokalredaktion in Seldwyla | |
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Nach zehn Wochen herrlichen Grafenlebens war die Sensation
perfekt: Der angebliche "Graf" Strapinski wurde am letzen Wochenende
während einer Fastnachtsveranstaltung von seinen ehemaligen Arbeitskollegen
aus Seldwyla entlarvt. Dabei hatte es zunächst so gut begonnen: Der arbeitslose Schneidergeselle Wenzel Strapinski wird auf seiner Wanderschaft in der Kutsche eines reichen Herrn mitgenommen, die ihn nach Goldach bringt. Der Kutscher gibt den Schneider als Grafen aus und es beginnt der rasche Aufstieg vom Schneidergesellen zum glücklichen Schwiegersohn des angesehenen Amtsrates Friedrich von Kottwitz. Erst durch die Nachforschungen des Goldacher Bürgers Melcher Böhni konnte der Schwindel aufgedeckt werden. Wie Herr Böhni gegenüber unserer Lokalredaktion äußerte, habe er schon vom ersten Tag an Zweifel an der Identität des vermeintlichen Grafen gehabt. Des weiteren betont er, dass er sich mit der jetzigen Situation keineswegs zufrieden gebe. Vielmehr strebe er |
einen Gerichtsprozess gegen
den frisch verheirateten Schneider an. Er gehe davon aus, dass Recht
und Ordnung in unserem Land zum Durchbruch verholfen werden müsse: "Es
geht nicht an, dass Leute, die sich durch eine vorgetäuschte
Identität Vorteile verschaffen, ungestraft bleiben sollen!" sagte
der streitbare Böhni. Demgegenüber beharrt Strapinski - wie wir von ihm telefonisch erfahren konnten - auf seiner Ansicht, dass er weder willentlich andere getäuscht, noch anderen geschadet habe. Vielmehr sei er selbst das Opfer eines Missverständnisses gewesen. Strapinski: "Alle haben um meine Gunst geworben, weil sie sich davon einen persönlichen Vorteil versprachen." Ob dies vor einem unabhängigen Gericht bestehen kann, wird sich zeigen, wenn nächsten Monat das Oberlandesgericht Goldach sich mit der Affaire Strapinski beschäftigt. Es wird erwartet, dass zahlreiche Zeugen zur Vernehmung anstehen und der Prozess sich über mehrere Tage hinziehen wird. |