I. EXPOSITION: Vorgeschichte in drei Briefen, Auftritt des Erzählers, Charakterisierung der Protagonisten:
Hier nun endlich tritt der Erzähler auf und rechtfertigt seiner Erzählweise: Nichts sei wunderlicher und toller als das wirkliche Leben. |
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II. Zuspitzung des Konfliktes: Nathanaels Verdüsterung (der sich frei wähnende Mensch dient nur "dunklen Mächten zum grausamen Spiel"). Zunehmende Entfremdung zwischen Nathanael ("Du...verdammtes Automat") und Clara (mystische Schwärmerei), und beinahe kommt es zum Zweikampf zwischen Nathanael und Lothar, aber die Versöhnung durch Clara gelingt im letzten Augenblick. Alles scheint wieder gut und Nathanael kehrt in seine Stadt zurück. |
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III. KRISE:
Zuhause ist aber das Haus abgebrannt und N. muss ein neues Quartier nehmen. Im Haus gegenüber lebt Spalanzani mit seiner Tochter Olimpia, so dass N. sie nun täglich beobachtet. |
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IV. Entspannung durch ironische Distanz (Scheinlösung): Dies erregt natürlich peinliches Aufsehen in der Stadt. Nicht wenige haben sich durch die Puppe täuschen lassen und auf Teegesellschaften und Bällen ist man nun mehr auf kleine Unregelmäßigkeiten und Fehler bedacht, um nicht in falschen Verdacht zu geraten. |
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V. KATASTROPHE: Nathanael scheint genesen und wird von Clara abgeholt. Dann aber, als er zum Abschied mit Clara noch einmal einen Aussichtsturm besteigt, erblickt er durch Coppolas Glas den Coppelius unten am Fuß des Turmes, N. wird wieder vom Wahnsin gepackt, versucht Clara vom Turm zu werfen, doch der herbeigeeilte Lothar kann das verhindern, da stürzt sich Nathanael selbst hinab. Coppelius aber verschwindet in der Menge. |