Erinnerung sichtbar machen: 80 Jahre Reichspogromnacht 2018

Filmcollage der 6 Preisträgerprojekte | Schirmherr Dr. Johannes Gerster | Letztes Update 10.11.2018 von kff

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Beschreibung des Wettbewerbs

Siehe ursprüngliche Ausschreibung des Wettbewerbs.

 

Preisverleihung

Gruppenfoto mit den Siegern nach der Preisverleihung mit Marita Ellenbürger (Adenauerstiftung, 2. von links); Prof. Dr. Karl-Friedrich Fischbach (Projektkoordinator, 3. von links) und Dr. Johannes Gerster (Schirmherr, 5. von rechts) . Foto Niclas Dreier

Die Preisverleihung und die Bekanntmachung der Wettbewerbssieger fand Sonntag, den 28. Oktober 2018, um 15 Uhr in der neuen Synagoge in 55118 Mainz, Synagogenplatz 1 (Hindenburgstraße/Josefstraße) statt.

Berichte über den Wettbewerb und die Preisverleihung werden im Medienecho gelistet. Bilder von der Preisverleihung sind hier zu sehen, eine Filmcollage der Beiträge aller 6 Preisträger ist hier verlinkt.

 

Kurze Vorbemerkung

Die Alte Synagoge am iPhone am Platz der Alten Synagoge in Freiburg. Foto Frau Heinzelmann-Arnold

Zum Wettbewerb hatten sich seit 2016 über 30 Schulen aus 8 Bundesländern und aus Polen und Mexiko angemeldet. Zum Abschluss des Wettbewerbs am 1.10.2018 lagen 26 eingereichte Projekte vor. Es war schwierig, unter diesen die Besten auszusuchen, da unterschiedliche Schultypen und sehr unterschiedliche Herangehensweisen gewählt worden waren. Insgesamt hat der Beirat es extrem bedauert, dass nur 3 Preise vorgesehen waren und er konnte durch die Rekrutierung zusätzlicher Gelder und eines Sonderpreises immerhin 6 Projekte für die Preisverleihung nominieren. Die z. T. hervorragenden Projekte, die nicht ausgezeichnet werden konnten, haben eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb erhalten. Sie werden darüberhinaus alle dauerhaft nach der Preisverleihung von der Seite http://reichspogromnacht.zum.de weltweit erreichbar sein und ihren wertvollen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten.

 

Die Preisträger

1. Preis dotiert mit 5000.- €

Projekt des Willigis-Gymnasiums in Mainz (Projektleitung: Herr Claus Christian Speck)
“80 JAHRE REICHSPOGROMNACHT - ERINNERUNG SICHTBAR MACHEN” - DER FILM


“80 Jahre Reichspogromnacht - Erinnerung sichtbar machen” - Der Film from Simon L. on Vimeo.
Laudatio zum 1. Preis von Prof. Dr. Felix Hinz aus Freiburg

 

2. Preis dotiert mit 3000.- €

Projekt der Lise-Meitner-Gesamtschule Köln-Porz
(Projektleitung: Herr Bernhard Weitzell mit Frau Dienst-Demuth)
SPURENSUCHE EHEMALIGER SYNAGOGEN KÖLNS
Laudatio zum 2. Preis von Dr. Klaus Dautel aus Tübingen

 

3. Preis dotiert mit 2000.- €

Projekt der Zeitzeugen-AG des Einstein-Gymnasiums in Kehl (Projektleitung: Herr Uli Hillenbrand )
EIN TAG IM NOVEMBER - 10.11.1938 IN KEHL
Laudatio zum 3. Preis von Prof. Dr. Karl-Friedrich Fischbach aus Merzhausen.

 

4. Preis dotiert mit 500.-€

Projekt des Gymnasiums der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel (Projektleitung: Herr Boris Krüger)
JÜDISCHES LEBEN IN KASSEL UND UMGEBUNG VOR UND NACH DER REICHSPOGROMNACHT 1938
 

4. Preis dotiert mit 500.- €

Projekt des Rabanus-Maurus-Gymnasiums in Mainz (Alexander Ott & Nils Weber)
 JÜDISCHE SPUREN IN MAINZ
 

Bronzeskulptur "Die drei Weltreligionen" von Erich Sauer

Sonderpreis: Bronzeskulptur "Die drei Weltreligionen" von Erich Sauer

Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz
(Projektleitung: Frau Judith Hoehne-Krawczyk)
DIE STADT Oświęcim/Auschwitz IN DER ZEIT VOR DEM KRIEG UND HEUTE
 

Folgende Projekte waren erfolgreich

Die Projekte sind entsprechend des Eingangs der Projektanmeldungen nach der Ausschreibung und nach Bundesländern gegliedert aufgelistet. Die Links zum eigentlichen Projekt sind in Großbuchstaben gehalten.
 

Deutschland

Baden-Württemberg

  1. Projekt von Lessing-TV AG (Leitung: Frau Heinzelmann); Lessing Realschule in Freiburg
     WAS WISSEN DIE MENSCHEN ÜBER DIE REICHSPOGROMNACHT?
     
  2. Projekt von der Schülergruppe der Klassen 7a (Leitung: Frau Jessica Mack mit Frau Rosita Dienst-Demuth); Lessing Realschule in Freiburg
     NACHKOMMEN: RETTERN UND GERETTETEN BEGEGNEN
     
  3. Projekt von der Schülergruppe der Klassen 9a (Leitung: Frau Ulrike Probst). Lessing Realschule in Freiburg
     DAS SCHICKSAL JÜDISCHER BÜRGER IN FREIBURG
     
  4. Projekt der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule in Freiburg (Projektleitung: Frau Sandra Butsch)
     AUF DEN SPUREN GERTRUD LUCKNERS
     
  5. Projekt der Hugo-Höfler-Realschule in Breisach (Projektleitung: Frau Regina Maußner gemeinsam mit Frau Anna Lindner)
     JUDEN IN BREISACH
     
  6. Projekt der Hebel Gymnasium in Lörrach (Projektleitung: Herr Daniel Rothe)
     JÜDISCHE SPUREN IN LÖRRACH
     
  7. Projekt der Friedrich-Uhlmann-Schule in Laupheim (Projektleitung: Herr Tom Mittelbach)
     GRETEL BERGMANN AUS LAUPHEIM
     
  8. Projekt der Klassen 9a und 9b an der Werkrealschule (GWRS) in Gurtweil (Projektleitung: Herr Arne Scharf )
    JÜDISCHES LEBEN IN TIENGEN
     
  9. Projekt der Die Zeitzeugen-AG des Einstein-Gymnasiums in Kehl (Projektleitung: Herr Uli Hillenbrand )
    EIN TAG IM NOVEMBER - 10.11.1938 IN KEHL
     
  10. Projekt der Schülergruppe des Martin-Schongauer-Gymnasiums in Breisach (Projektleitung: Frau Anna Stiefvater-Fecarotta )
     WIEDER MITTEN UNTER UNS

Bayern

  1. Projekt der Staatliche Fachober- und Berufsoberschule in Ingolstadt (Projektleitung: Herr Fabian Fink)
     ZU DEN ERGEBNISSEN
     
  2. Projekt des Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt (Projektleitung: Dr. Matthias Schickel)
    PFAD DES LEBENS
     

Brandenburg

  1. Projekt des Gymnasiums „Alexander von Humboldt“ in Eberswalde (Projektleitung: Frau Doreen Klitzke)
     ZU DEN ERGEBNISSEN
     

Hessen

  1. Projekt des Gymnasiums der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel (Projektleitung: Herr Boris Krüger)
    JÜDISCHES LEBEN IN KASSEL UND UMGEBUNG VOR UND NACH DER REICHSPOGROMNACHT 1938
     

Nordrhein-Westfalen

  1. Projekt der Lise-Meitner-Gesamtschule Köln-Porz (Projektleitung: Herr Bernhard Weitzell mit Frau Dienst-Demuth)
    SPURENSUCHE EHEMALIGER SYNAGOGEN KÖLNS
     
  2. Projekt des Peter-Paul-Rubens-Gymnasiums in Siegen (Projektleitung: Frau C. Schuster)
    DIE REICHSPOGROMNACHT IN SIEGEN
     
  3. Projekt der Gesamtschule in Verl (Projektleitung: Frau Tanja Heinemann und Herr Dr. Ulrich Klotz )
    JÜDISCHE SPUREN IN VERL UND PADERBORN

Rheinland-Pfalz

  1. Projekt des Willigis-Gymnasiums in Mainz (Projektleitung: Herr Claus Christian Speck)
    “80 JAHRE REICHSPOGROMNACHT - ERINNERUNG SICHTBAR MACHEN” - DER FILM
     
  2. Schloss-Gymnasium in Mainz (Projektleitung: Frau Kirstin Rosenzweig)
     ZU DEN ERGEBNISSEN

  3. Projekt des Rabanus-Maurus-Gymnasiums in Mainz (Projekt von Leon Zimmermann)
     NOVEMBERPOGROM IN MAINZ UND SEINEM VORORT FINTHEN
     
  4. Projekt des Rabanus-Maurus-Gymnasiums in Mainz (Projekt von Alexander Ott & Nils Weber)
     JÜDISCHE SPUREN IN MAINZ
     
  5. Albert-Einstein-Gymnasium in Frankenthal (Projektleitung: Herr Kai Küchler)
      ERINNERUNG SICHTBAR MACHEN. FRANKENTHAL
     
  6. Projekt der Berufsbildenden Schule TGHS - Technisches Gymnasium - in Bad Kreuznach (Projektleitung: Herr Sascha Eske gemeinsam mit Remigius Günster)
     DIE GESCHICHTE VON HERMANN SCHMIDT
     
  7. Projekt des Eduard-Spranger-Gymnasiums in Landau mit seiner AG Geschichte (Projektleitung: Herr Dr. Harald Bruckert)
    JÜDISCHES LEBEN IN LANDAU

Mexiko

  1. Projekt der Schweizer Schule in Mexiko, Cuernavaca (Projektleitung: Frau Sabine Klein)
     ERINNERN, WAS NIE GESCHAH

Polen

  1. Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz (Projektleitung: Frau Judith Hoehne-Krawczyk)
    DIE STADT Oświęcim/Auschwitz IN DER ZEIT VOR DEM KRIEG UND HEUTE
     

Medienecho

Liebe Projektteilnehmer, bitte sendet uns Pressemitteilungen oder Berichte zum Projekt, die Ihr in der Presse oder im Internet findet. Wir werden sie hier auflisten.

Danksagungen

Die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. dankt als Organisatorin des Wettbewerbs allen, die mitgeholfen haben, diesen Wettbewerb erfolgreich zu gestalten. Hierzu gehört die Internet Plattform Future-History.eu, deren Gründer Rolf Mathis von Anfang an Feuer und Flamme war und seine technische Expertise und sein Netzwerk zur Verfügung gestellt hat. Frau Marita Ellenbürger von der Konrad-Adenauer Stiftung und Frau Anna Kischner als Vorstand der jüdischen Gemeinde in Mainz haben uns durch eine Impulsveranstaltung zu Beginn 2018 sowie durch die Ausrichtung der feierlichen Preisverleihung in der Neuen Synagoge in Mainz großartig unterstützt. Wir danken vor allem dem Schirmherrn des Wettbewerbs, Herrn Dr. Johannes Gerster, dessen Tatkraft, Kontakte und Organisationstalent essentiell gewesen sind. Herr Karl-Otto Kirst, ehemaliger Vorstand unseres Vereins, hat sich im Beirat engagiert, ebenso wie Prof. Dr. Felix Hinz aus Freiburg, der auch bei der Preisverleihung eine Laudatio gehalten hat, ebenso wie Dr. Klaus Dautel (Vorstandsmitglied unseres Vereins und Kassenwart). Nicht zuletzt danken wir einem großzügigen Spender, der nicht genannt werden möchte, dafür, dass wir die Geldpreise verteilen konnten. Dem Künstler Erich Sauer danken wir sehr für die Stiftung des Sonderpreises in Gestalt seiner Bronzeplastik "Die drei Weltreligionen".

Feedback und Kontakt

Prof. Dr. Karl-Friedrich Fischbach 
E-Mail an kff (at) zum.de 
Telefon: 0761-403985